Liebe Eltern,

 

 

Wir wünschen Euch ein gutes neues Jahr, viel Kraft und Gesundheit!

 

 

Viele der Kinder haben auf die Drei- Königs- Zeit sehr gewartet, diese feierliche und königliche Stimmung ist besonders für die angehenden Schulkinder unsere „Königskinder“ immer ein wichtiges Highlight. Auch wenn wir die Gesamtheit und Fülle der Aktivitäten, die zu dieser Zeit im Kindergarten üblich sind, nicht auf diesem Wege transportieren können, ist doch einiges auch zu Hause umsetzbar: Das Basteln von Kronen in rot, blau und grün, Sterne falten, das Betrachten von Bildern, singen und Geschichten lesen.

In der kalten Winterzeit bedenken wir auch immer die Vögel und Eichhörnchen und sorgen für Futter. Sehr freudig beobachten die Kinder die kleinen Gäste am Futterplatz.

Als Anregung für Euch als Eltern und Familie findet ihr hier etwas aus unserem Repertoire.

 

 

Herzliche Grüße an alle Kinder, wir denken viel an Euch!

 

 

Das Kollegium

 

 

 

Heilige Drei Könige

 

 

Der Stern führte sie vom Morgenland nach Bethlehem. Sie gingen in das Haus, über welchem er stillstand, „und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätzen auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe“.

Die Opfergaben der Heiligen Drei Könige gelten als Symbole, Gold für die Einsicht in das göttlich Geistige, Weihrauch für Opferdienst und menschliche Tugend, Myrrhe für die Verbindung der Menschenseele mit dem Ewigen, Unsterblichen.

Nach alten Darstellungen und Beschreibungen gelten die Gewänder der Könige jeweils besondere Farben. Rot für Melchior, der das Gold opferte; Blau für Balthasar, der den Weihrauch brachte; Grün für Kaspar, der die Myrrhen darreichte.

 

 

 

Die Könige ziehen heim ins Morgenland, mit Pferden, Kamelen und Elefanten.

Sie haben das heilige Kindlein verehrt, ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe beschert.

Wir danken euch sehr, ihr weisen Herrn, dass ihr kamt aus weiter Fern!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn ihr wieder bringt eure Gaben dar.“

(Christiane Kutik)

 

 

Und von allen Sternen nieder, strömt ein wunderbarer Segen,

dass die müden Kräfte wieder sich mit neuer Frische regen.

Und aus seinen Finsternissen tritt der Herr soweit er kann,

und die Fäden, die zerrissen, knüpft er alle wieder an.“

 

(Friedrich Hebbel)

Lummerlandbrot

 

375g Hirseflocken

250g Sojamehl

3 TL Backpulver

1 Glas Apfelmus (700g)

1 l Sojamilch

200ml Agavendicksaft

150g Margarine

 

 

Die Margarine kurz bei ca.150 Grad im Backofen schmelzen lassen, die Sojamlich, Das Apfelmus und den Agavendicksaft in die flüssige Margarine rühren. Alle trockenen Zutaten mischen und einrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf verteilen.

Das ganze ca. 30 min bei 150 Grad backen lassen.

Anschließend abkühlen lassen und in Stückchen schneiden. Das Brot kann auf einem Teller mit Apfelmus und Zimt gereicht werden.

 

 

 

Guten Appetit!

Ein paar Rätsel für euch und eure Kinder

 

 

Für die Kleinen:

Es hat vier Beine und kann nicht gehen,

muss immer auf allen Vieren stehen.

 

Sie leben auf der Erde,

sie leben in der Luft.

Sie singen schon am Morgen,

eh‘ sie die Sonne ruft.

 

Für die Größeren:

Es fällt vom Himmel,

ist weiß wie ein Schimmel,

wie ein Brett so weich-

wird’s warm,

dann schmilzt es gleich.

 

Sie schleicht auf leisen Sohlen,

die Augen glühn‘ wie Kohlen,

wir haben sie gern im Haus.

am meisten wird sie gefürchtet von der Maus.

 

Für die Königskinder:

Alles hört es fort und fort

und sagt nicht ein einziges Wort

Rate, wer ist so verschwiegen?

Schlafend wirst du auf ihm liegen.

 

Er hat einen Stiel, doch wächst er nicht,

hat lange Haare, doch kein Gesicht.

Er bietet seine Dienste an

und hilft dir gerne, wo er kann.

Ich hab‘ ihn böse nie gesehen,

doch muss er in der Ecke stehn.

 

 

 

Bilder aus Eis
Dürfen auch über Nacht in den Gefrierschrank, wenn es draußen nicht kalt genug ist...
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Schwimmende Walnusskerzen
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Selbstgemachte Knete oder Salzteig
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Ein Märchen im Schnee
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Rätsel und Bastelideen
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Babuschka und die drei Könige

(Paul Schaaf, leicht gekürzt )

 

 

Vor vielen, vielen Jahren, da stand einmal ein kleines Haus ganz allein zwischen den Wiesen und Feldern. Dort wohnte die alte Babuschka. Im Sommer sangen die Vöglein im Apfelbaum, aber im Winter war alles still. Auf den Wiesen und Feldern lag der Schnee.

An einem Wintertag fegte und putzte Babuschka wieder einmal ihr kleines Haus. Weil sie alleine war und viel Zeit hatte fegte und putzte sie oft die Stube so lange, bis es allmählich dunkel wurde. Plötzlich blieb Babuschka mitten in der Stube stehen. Durch Schnee und Wind hatte sie deutlich Stimmen gehört. Als Babuschka aus den Fenster sah, wollte sie kaum ihren Augen trauen. Da kamen drei weiße Pferde, die einen prächtig geschmückten Schlitten zogen. Drei Männer saßen im Schlitten. Jeder von ihnen trug eine schwere Krone, mit Edelsteinen reich verziert. Schon standen sie vor Babuschkas kleinem Haus. Als sie an die Tür klopften, hätte Babuschka sich gerne versteckt.

Waren es Könige, die vor der Tür standen? Sie fürchtete sich und wartete lange. Dann aber zog sie den Riegel zurück und trat vor das Haus. Da lächelte einer der Fremden und sagt: „Fürchte dich nicht! Wir sind einem hellen Stern gefolgt und suchen den Ort, wo ein Kind geboren wurde, das uns allen Freude und Erlösung bringt. Willst du nicht mitgehen, Babuschka? Wir haben den Weg verloren im tiefen Schnee. Hilf uns, den Weg wiederfinden, damit wir dem Kind unsere Gaben bringen!“

Der kurze Wintertag ging schon dem Ende zu. Babuschka sah in das Schneegestöber hinaus. „Kommt in die Stube und wärmt euch! Ich mache erst noch die Arbeit im Haus fertig. Morgen werde ich gewiss mit euch gehen.“ Doch die drei Könige wandten sich ab. „Wenn du nicht mitkommen kannst, Babuschka, wir müssen gleich wieder aufbrechen. Für uns gibt es kein Aufenthalt.“

Babuschka sah ihnen lange nach. Da zogen sie wieder durch Wind und Schnee über das weite Land. Babuschka war in ihr Haus zurückgegehrt und hatte die letzten Ecken sauber gemacht. Noch lange aber dachte sie daran, was die drei Könige ihr von dem neugeborenen Kind erzählt hatten: dass es allen Menschen Freude und Erlösung bringen werde. „Wenn ich doch mitgegangen wäre“, dachte Babuschka,“ich hätte das auserwählte Kind mit eigenen Augen gesehen.“ Und sie bereute nun,dass sie zurückgeblieben war. Auch im Schlaf fand sie keine Ruhe.Tief im Herzen hatte sie nur noch den einen Wunsch, das Kind zu finden und ihm Geschenke darzubringen, wie es die Könige tun wollten. Schon in der ersten Tagesfrühe machte sie sich auf den Weg. Sie trug in der Reisetasche die wenigen kleinen Geschenke, die sie in ihrer Hütte gefunden hatte und hoffte, dass sich das Kind daran erfreuen würde.

Sie trat vor das Haus und suchte die Spuren im Schnee, die ihr den Weg der Könige zeigen sollten, aber der Wind hatte die Spuren längst verweht. So ging sie allein und ohne Hilfe in das verschneite Land, klopfte an viele Türen und fragte: „Sind drei Könige hier vorbeigekommen? Kennt ihr das auserwählte Kind und wisst ihr wo es geboren wurde?“ aber nicht einer von allen konnte ihr die Antwort geben.

Fremde Kinder spielten im Schnee. Babuschka sah ihnen gerne zu. Seitdem sie hinausgezogen war das eine Kind zu suchen, hatte sie alle Kinder liebgewonnen. Babuschka wanderte immer weiter. Schritt für Schritt, den Stock in der Hand, wanderte sie von Dorf zu Dorf über das schneebedeckte Land. Die Wege sind weit in diesem Land und niemand weiß, ob sie das Kind gefunden hat. Aber die Leute erzählen, dass bis auf den heutigen Tag, dass, wenn es Winter geworden ist, eine alte Frau durch die Straßen und Gassen geht. Sie schaut in die Stuben hinein und manchmal finden die Kinder am nächsten Tag ein kleines Geschenk auf der Fensterbank, nur eine kleine Zuckerstange oder ein einfaches Spielzeug. Die gute alte Babuscka ist in der Dunkelheit an ihrem Haus vorbeigekommen.

 

 

 

Grüße von Herrn Stoffelchen
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Mandarinen mit Nelken
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